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La vuelta 1
Marbella, Ojen- Coin - Mijas - Fuengirola. |
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La
vuelta
2
Marbella, Los Barrios, Ronda, Marbella. |
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La
vuelta
3 aprox. 160 Km, Malaga, Colmenar, Embalse, Loja, Málaga. |
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La
vuelta
3, mucho tiempo aprox. 300 Km, Málaga, Colmenar, Embalse,
Prov. Granada, Motril, Málaga. |
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La
vuelta
3, mucho tiempo aprox. 300 Km, pero sobre las montañas. |
]

Diese
Tour (ca 160 km) sei besonders auch unseren Motorradfahrern
ans Herz gelegt. Schöne Straßen und eine ruhige
Gegend, die so richtig zum Kurvenwetzen einlädt.
Wir
sind auf der Autobahn von Málaga Richtung Abfahrt
COLMENAR gefahren. Nun geht es zuerst in Richtung
Vélez-Málaga. Die Straße ist gut, aber
voller Tücken. Die Natur scheint mit den Straßenbaumeistern
einfach kein Einsehen zu haben. Immer wieder spült
es mal ein Stück Straße weg und kleinere Erdbeben
sind hier auch mal möglich.
Das
bedeutet, daß in jeder Kurve etwas ausgebessert sein
kann und man teilweise wie im Fahrstuhl eine Etage tiefer
fällt, um dann 20 Meter weiter wieder auf die normale
Straße hinaufgehoben zu werden. Hier sollte man etwas
aufpassen und langsam fahren.
Auf
der Strecke sind auch Tankstellen. Man sollte aber zumindest
mit dem Motorrad noch vor dem Stausee auftanken, denn später
geht es quer über den Mond, am Mars vorbei Richtung
Granada.

Andalusien
ist doch eigentlich ein guter Grund, auch in höherem
Alter mal wieder einzusteigen und sich die Luft um die Nase
wehen zu lassen. Endlos Sonne und Gegend soweit das Auge
reicht. Da werden die alten müden Knochen wieder wach
und ein Grinsen steht deutlich im Gesicht. Fliegen gibt
es kaum und so ist die Gebissreinigung auch eher einfach.

Die
Gegend zwischen COLMENAR und oberhalb von VÉLEZ-MÁLAGA
(Viñuela-Stausee) ist überaus interessant. Unsere
Befürchtung, daß es sich um Schlaglochpisten
handelt, haben sich nicht erfüllt. Im Gegenteil. Wir
haben selten so gute Straßen gesehen und für
Motorradfahrer ist hier eigentlich alles genau so, wie man
es sich nur wünschen kann.
Die
weitere Fahrt Richtung Granada (Nähe Alcaucín)
ist ebenso eindrucksvoll. Die Strecke ist sehr schön
und man hat so eine nette Rundreise. Málaga, Colmenar,
Ventas de Zafarraya, Loja, und zurück an die Küste
nach Málaga.
Noch
etwas zum Thema Motorrad. In Spanien ist das Motorrad etwas
Besonderes und es wird den Fahrern viel nachgesehen. In
kaum einem anderen Land hat man so viel Freiheiten. Die
Behauptung, daß in Spanien Motorradfahren sehr gefährlich
sei, ist ein Märchen.
Nirgendwo
achten Autofahrer mehr auf Zweiräder und bevor ein
Spanier abbiegt, steigt er lieber aus und schaut, ob jemand
kommt. Gefahren gehen nur von Touristen aus, die nichts
anderes gelernt haben, als sich auf Ihr Recht zu versteifen
und ein Regelwerk mit sich herumschleppen.
In
Andalusien ist man auf dem Motorrad sicher und das ist auch
logisch. Kaum ein Haushalt, der nicht auch einen Motorroller
hat. Man kennt also die Belange und Gefahren.
Sicher
ist es für einige Menschen nicht gerade toll, wenn
man von einem lauten Raser überholt wird und es nicht
einmal schafft, das Kennzeichen auszumachen. Die Dinger
sind unglaublich schnell und auch schnell wieder weg. Autofahrer
bleiben am Besten auf ihrem Pfad und kümmern sich nicht
darum.
Motorradfahrer
sind auch nur Menschen, aber was für welche.........
;-))
Gleich
weiter zur langen Version dieser Tour über Prov. Granada
über Motril nach Malaga.
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Der
Viñuela-Stausee ist zwischenzeitlich wie die ganze
Küste, auf dem Weg zur standesgemäßen Verschandelung
durch Villenbau um jeden Preis. Es braucht nur irgendwo
eine Pfütze zu sein und schon siedeln sich Frösche
an. Naja, etwas Hinterland gibt es zum Glück und da
baut eher niemand.
Auf
unserer Fahrt bewegen wir uns am ganzen Stausee vorbei und
nachdem wir die Staumauer passiert haben, biegen wir in
Richtung Granada ab. Wir wollen über die Berge und
die unglaublichen tollen Kurven genießen. Der Fahrbahnbelag
ist wie ungebrauchtes Schmirgelpapier und die Haftung der
Reifen ist einfach unglaublich. Wer hätte das gedacht,
daß die Straßen durch die Felsen besser sind,
als an der Promiküste?

Kurven
gibt es viele, aber ganz ohne Leitplanken mit freier Sicht
auf die Täler.... man sollte möglichst die Straße
trotz unglaublicher Natur nicht aus dem Blick verlieren.
Es geht immer höher und dann ist man ganz oben. Der
Blick ist sensationell. Nun beginnt die Hochebene, die sich
bis nach Granada ausbreitet.
Der
längere Weg nach Granada ist eindrucksvoll und wer
einige Stullen eingepackt hat, der meistert die rund 70
Kilometer nach Granada problemlos. Wir sind hungrig und
ein Truthahn wartet auf uns. Also fahren wir direkt nach
LOJA zur Autobahn.
Jeder,
der schon Motorrad gefahren ist, der wird die pure Lust
verstehen, wenn griffige Straßen mit einem perfekten
Belag und endlosen Kurven und langen Geraden den Dreh am
Gasgriff zu einem lustvollen Gefühl tiefster Befriedigung
machen. Kaum ein Auto zu sehen und eine Gegend, die man
in einer Blechbüchse ;-) in keiner Weise erleben kann.
Der warme Wind, der Geruch von Erde und ein Gefühl,
als sei man am Ziel aller seiner Träume angekommen.

Die
Strecke nach LOJA führt über endlos lange Straßen
über die Hochebene und zwischendurch geht es in engen
Kurven durch dicke Korkeichenwälder, die zu einem Picknick
einladen. Kaum zu glauben, daß man hinten bei den
Bergen dichten Wald erreicht, um dann einige Kilometer weiter
wieder in der Steppe zu landen.

Wir
sind am nächsten Abzweig Richtung LOJA gefahren zur
Autobahn. Endlose Olivenfelder liegen vor uns und die Weite
wird nur durch die vielen Kurven zu einem Spaßerlebnis.
Alle Bäume sind nun schon in bunten Farben. Der Herbst
ist in Andalusien angekommen, die Zugvögel sind längst
weiter Richtung Afrika gezogen. Es wird nun nachmittags
schon kühl. Aber was ist das gegen das Wetter in anderen
Ländern ;-)

Alternative
Strecken sind genügend vorhanden.
1.) Die lange nach Granada, dann wieder an der Küste
zurück oder über die Autobahn nach Málaga
durch diese Landschaft (Bild).
2.) Die etwas kürzere Strecke nach LOJA, über
die Autobahn wieder an der Abfahrt COLMENAR vorbei nach
Málaga.
3.) Beim Abzweig LOJA kann man auch scharf links fahren,
um wieder in das Tal in der Nähe des Stausees zu kommen.
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